Jugendprinzenpaar der Stadt Münster in der Session 20015/16                                                                                                                                        Jugendprinzissin Jule I.                               Jugendprinz Leon I.                                                                                                                   

Mit gutem Beispiel vorangehen war schon immer eine der ganz großen Stärken der Stadtjugendprinzengarde. „Egal ob schwarz, weiß, reich, arm, klein oder groß, Münsters Karneval ist grenzenlos“ heißt folgerichtig das Motto von Jule Schmitz und Leon Leifken, die damit ein Zeichen dafür setzen wollen, das in Münster ein tolerantes Klima das Miteinander bestimme. „Uns ist besonders wichtig, dass wir eine harmonische Session erleben werden“, betonen beide ihre Intention. Jule und Leon freuen sich schon riesig auf eine knackige Karnevalszeit mit vielen Höhepunkten und eine starke Unterstützung ihrer Garde.

Die 17-jährige Jule kommt aus einem echten Jeckenstall: „Meine Mama hat früher bei den Emmerbachgeistern der AKG getanzt, bei denen im Moment auch meine kleine Schwester aktiv ist“, berichtet die Amelsbürenerin, deren Muttergesellschaft die KG Böse Geister ist. Sie selbst sei in jüngeren Jahren einmal AKG-Kinderprinzessin gewesen. Wenn sie nicht im Kardinal-von-Galen-Gymnasium sitzt, frönt Jule ihren Hobbys Reiten und Babysitten, „aber Karneval steht ganz oben auf der Liste!“

Der 16-jährige Leon wohnt eigentlich in Senden-Bösensell – sein Narrenherz allerdings schlägt ebenfalls münsterisch: Leons Muttergesellschaft ist die KG Soffie von Gievenbeck. „Und mein Opa Benno Schmidt war 1965 Prinz der Stadt Münster“, erzählt der neue Jugendprinz stolz. Bei seiner Mama fließt ebenfalls närrisches Blut durch die Adern: Sie tanzte früher bei den Bösen Geistern. Da ist es denn auch nicht weiter verwunderlich, dass ihn eine ehemalige Tollität mit dem Bazillus Carnevalensis infizieren konnte: Stiefvater Ulf I. Imort nahm ihn in der vergangenen Session zu Weiberfastnacht unter seine Fittiche – Leon war sofort Feuer und Flamme. Wenn er gerade mal nicht dem Karneval entgegenfiebert, besucht Leon die Friedensschule oder beschäftigt sich aktiv mit Fußball. „Nach Aschermittwoch ist noch lange nichts vorbei“, freuen sie sich darauf, nach einer kurzen Session aktiv in der Jugendprinzengarde närrisch weiterwirken zu können.

Besonders freuen sie sich schon jetzt auf zwei Termine der Jugendprinzengarde: Los geht´s mit der Ernennung des Ehrenbärchens Herman Josef Mergen (Volksbank Münster) am 27. November 2015, und am 5. Februar 2016 findet dann die Jugendprinzenfete statt.

Wolfram Linke