Jugendprinzenpaar Session 2013/14

Sie sind ebenso charmant und galant wie fröhlich und ausgelassen:

Sophia I. Klein und Tom I. Hoffmann

regieren in der Session 2013/´14 die münsterschen Nachwuchsnarren als mittlerweile 23.
Stadtjugendprinzenpaar.

Doch wie kommt wird man eigentlich zum jecken Oberhaupt? „Bei uns in der Familie gehört der Karneval dank meines Opas Wolfgang Klein einfach dazu“, freut sich Sophia. Die Muttergesellschaft der 17-Jährigen ist die KG Pängelanton, in der ihr Opa Wolfgang im Vorstand und als Pressesprecher aktiv ist. „Meine drei Geschwister sind ebenfalls mit dem Narrenbazillus infiziert und haben auch schon als Kinderprinz und -prinzessin mitgemacht“, erzählt die Abiturientin des Marien-Gymnasiums. „Ich hab´ mich riesig gefreut als die Frage kam, ob ich nicht Stadtjugendprinzessin werden möchte“, gesteht sie verschmitzt ein, irgendwie und eigentlich zumindest schon länger auf dieses Amt gehofft zu haben. „Da ist mir auch der Abi-Stress egal“, betont die Jugendprinzessin – ihr bleiben danach nur zwei Monate, um fürs Abitur zu lernen. Ganz oben stehen dabei die Leistungskurse Biologie und
Englisch auf der To Do-Liste, „und anschließend möchte ich ein duales Studium im Maschinenbau absolvieren“, hat Sophia schon recht klare Vorstellungen über ihre Zukunft – zu der auch der Karneval gehört: „Na klar bleibe ich Pängelanton treu“, unterstreicht sie mit der Inbrunst der Überzeugung. Ein wenig aufgeregt ist sie bereits: „Ich bin total gespannt auf die Proklamation, das ist ja direkt zum Auftakt schon ein echtes Highlight!“ Und Sophia, die seit acht Jahren zusätzlich in ihrer Freizeit reitet – davon vier beim RV Hubertus – und seit zwölf Jahren Geige spielt, ist schon voller Vorfreude: „Ich werde den Karnevalsfans viel Freude bringen, selbst jede Menge Spaß haben, neue Leute und Freunde kennenlernen und jede Menge Erfahrungen sammeln“, ist die Münsteranerin bereits ganz ungeduldig.

Da steht ihr der schicke Stadtjugendprinz Tom I. in nichts nach: „Rosenmontag, die Proklamation und das Hochamt im Dom“, zählt er einige seiner persönlichen Favoriten auf. Ebenso wie Sophia steckte er sich zuhause mit dem Karnevalsfieber an – Vater Frank ist – wie Sohn Tom auch - Mitglied der KG Freudenthal und in der Prinzengarde der Stadt Münster aktiv, das ist Sohn Tom allerdings (noch) nicht. Dafür engagierte er sich als Zugbegleitung für den Prinzenwagen im Rosenmontagszug. „In der vergangenen Session habe ich dann der Stadtjugendprinzengarde beim Beladen des Umzugswagens geholfen und die Betreuerin der Stadtjugendprinzengarde, Dagmar Dietrich, fragte mich, ob ich nicht
Stadtprinz werden möchte“, erinnert sich der Auszubildende zum Anlagenmechaniker Sanitär/Heizung an seinen Weg auf den Jeckenthron. „Da bin ich dann jetzt richtig drin und stehe nicht nur daneben“, erklärt Tom I., was ihn daran gereizt hat. Auch er freut sich darauf, „neue Leute kennenzulernen, gemeinsam mit der Jugendprinzengarde eine fröhliche Zeit zu verbringen und allen Freunden des Karnevals eine unbeschwerte Zeit zu bescheren. Die Kondition dafür hat der Stadtjugendprinz: „Ich spiele mit der A-Jugend von Westfalia Kinderhaus in der Bezirksliga, dreimal in der Woche Training und am Wochenende Spiel“ gießt er seine Fitness in Worte.

Über den Höhepunkt ihrer gemeinsamen Session sind sich Sophia I. und Tom I. übrigens längst einig: „Rosenmontag wird cool“, ist das Stadtjugendprinzenpaar überzeugt.

Wolfram Linke